Die Historie der heutigen Kreditkarte beginnt früher als man vielleicht vermuten würde, nämlich im Jahre 1887. Damals wurde zum ersten Mal der Begriff “Kreditkarte” in einem Science-Fiction Roman benutzt. In diesem Roman wird eine futuristische Gesellschaft beschrieben, die eine Karte aus Pappe benutzt, um damit bargeldlose Zahlungen durchführen zu können.

Im Jahre 1924 kam dann die erste “reale” Kreditkarte auf den Markt. Diese wurde von der Western Union und General Petroleum Corporation herausgegeben. Zunächst wurden diese Karten nur besonderen Kunden angeboten, später dann allen Kunden des Unternehmens.

Im Jahre 1949 wurde dann schließlich der legendäre Diners Club in New York gegründet. Die Idee kam dem Gründer Frank McNamara, als er in einem Restaurant nicht bezahlen konnte, weil er sein Portemonnaie vergessen hatte. Kurz darauf gründete er den Diners Club, dessen Kreditkarten noch heute hauptsächlich in den USA vertrieben werden.

1951 wurde nach der Diners Club Kreditkarte auch die erste MasterCard auf den Markt gebracht, welche sich schnell auch außerhalb von New York verbreitete. Als Alternative zur rein amerikanischen MasterCard wurde 1964 vom schwedische Bankier Wallenberg die Eurocard eingeführt.

In den folgenden Jahren und Jahrzehnten bildeten sich fortan immer mehr Kreditkartenunternehmen und strategische Allianzen, sodass der Siegeszug der Kreditkarte nicht mehr aufzuhalten war.