Grundsätzlich ist für die Kreditkarte ein jährliches Entgelt zu bezahlen. Jedoch werden vermehrt Kreditkarten angeboten, bei denen keine Gebühr anfällt und die als kostenlos beworben werden. In allen Fällen ist es tatsächlich möglich, die jeweilige Kreditkarte unentgeltlich zu nutzen, allerdings fallen teilweise Gebühren an, wenn mit der unentgeltlichen Nutzung verbundene Regeln nicht beachtet werden.

Kreditkarten, bei denen das Jahresentgelt nur dann entfällt, wenn ein Mindestumsatz mit ihnen erzielt wird, sind die klassischen gebührenfreien Karten. Allerdings werden sie selten als solche beworben, zumal in der Regel das Entgelt zunächst berechnet und nach Erreichen des entsprechenden Umsatzes gutgeschrieben wird.

Eine Besonderheit dieses Verfahrens bietet die Kreditkarte der Happy Digits Partner. Sie ist kostenlos, wenn auf die Sammelfunktion verzichtet wird. Wenn der Kunde pro 2 Euro Umsatz einen Punkt erhalten möchte, kostet sie 19,90 € im Jahr und rentiert sich somit ab einem Jahresumsatz von etwa 4.000 Euro.

Auch bei kostenlosen Kreditkarten entstehen Gebühren bei der Nutzung außerhalb des Euro-Währungsraumes sowie bei Bargeld-Abhebungen am Geldautomaten, sofern nicht im Einzelfall eine bestimmte Anzahl an Abhebungen kostenfrei möglich ist. Wird eine Ersatzkarte benötigt, so werden die dafür entstehenden Kosten auch bei einer eigentlich unentgeltlichen Kreditkarte berechnet.

Nutzt der Kunde die Teilzahlungsfunktion, verlangen Herausgeber kostenloser Kreditkarten häufig höhere Zinsen als bei einer kostenpflichtigen Karte anfallen.