Die GarantieCard von MasterCard wird als Prepaidkreditkarte angeboten und kann von volljährigen Privatkunden in Anspruch genommen werden. Obwohl die GarantieCard keinen Überziehungsrahmen bereitstellt, bietet sie trotzdem alle Vorteile einer gewöhnlichen MasterCard Kreditkarte und kann an 24 Millionen Akzeptanzstellen weltweit eingesetzt werden. Hierzu zählen Geldautomaten und automatisierte Kassen in Geschäften.

Darüber hinaus eignet sich die GarantieCard zur Abwicklung von Zahlungen im Internet. Zunächst muss die Prepaidkarte mit Guthaben aufgeladen werden, indem Bareinzahlungen vorgenommen oder Überweisungen von einem inländischen oder ausländischen Girokonto angewiesen werden. Da der Karteninhaber insgesamt bis zu 3 GarantieCards auf seinen Namen nutzen kann, können auch Überweisungen zwischen den eigenen Prepaidkreditkarten vorgenommen werden.

Das Guthaben darf je nach Kreditkartenvariante einen Betrag von 10.000 € bzw. 2.500 € nicht übersteigen und wird nicht verzinst. Die getätigten Umsätze werden unmittelbar nach dem Einsatz der Kreditkarte abgerechnet und vom Kartenguthaben abgezogen. Lediglich für Barauszahlungen gelten betragliche Beschränkungen, sodass je nach Geldautomat pro Tag nicht mehr als 200 € bis 250 € abgehoben werden können. Verfügungen über das Guthaben hinaus sind nicht möglich.

Sämtliche Umsätze sowie die aktuelle Höhe des Kartenguthabens kann der Kunde auf www.garantiecard.de einsehen, indem er sich mit seinen persönlichen Zugangsdaten anmeldet.

Die Beantragung der GarantieCard erfolgt online und erfordert keine Bonitätsprüfung anhand von Einkommensnachweisen oder Kontoauszügen. Auch eine Anfrage bei der Schufa ist nicht nötig. Die Prepaidkreditkarte von MasterCard wird dem Kunden innerhalb von 8 bis 10 Tagen per Post zugestellt. Zusätzlich zu der jährlichen Gebühr in Höhe von 24 € wird für die Ausstellung der Prepaidkreditkarte eine einmalige Gebühr von 19,99 € berechnet.